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Arteriosklerose

Gefäße im menschlichen Körper
Die Atherosklerose oder auch Arteriosklerose - umgangssprachlich als Arterienverkalkung bezeichnet, stellt die Ursache für die Mehrzahl der Todesfälle in der westlichen Welt dar. Durch die krankhafte Veränderung der Arterien des Körpers können als fatale Folgen dieser den gesamten Körper betreffenden Gefäßerkrankung Herzinfarkte, Schlaganfälle sowie schmerzhafte Erkrankungen der peripheren Gefäße entstehen.

In neuen wissenschaftlichen Studien von Industrienationen konnte gezeigt werden, dass die ersten Gefäßveränderungen an den Arterien bereits bei 15- bis 19-Jährigen im Ansatz auftreten und im Alter zwischen 30 und 40 Jahren schon ausgeprägte Erscheinungsbilder zeigen können!

Mittels neuer Untersuchungsmethoden mit modernen Ultraschallgeräten können diese Gefäßveränderungen heute frühzeitig und schmerzlos für den Patienten nachgewiesen werden!

Sind in der Familie (z. B. bei Eltern oder Großeltern) Todesfälle infolge Herzinfarkt oder Schlaganfall bzw. Erkrankungen der arteriellen Gefäße (z. B. Angina pectoris, Schaufensterkrankheit) bekannt, sollte man um so höheren Wert auf eine gesunde Lebensführung sowie optimale Behandlung von Arteriosklerose-fördernden Grunderkrankungen (Risikofaktoren) wie Fettstoffwechselstörungen, Hochdruck und Zuckerkrankheit legen, da die 'Verkalkung' der Gefäße stark durch genetische Faktoren und die oben aufgezählten Risikofaktoren beeinflusst wird. Denn nach wie vor hat für die Lebenserwartung und Lebensqualität eines Menschen der einprägsame Satz des Mediziners Robert Rössle (1876 - 1956) seine volle Gültigkeit:

"Der Mensch ist so alt wie seine Gefäße!"

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